Optimieren Sie zuerst Ihr Google Business Profil vollständig und legen Sie die Title-Tags Ihrer fünf wichtigsten Leistungsseiten auf Ihre Zielkeywords fest. Diese zwei Maßnahmen liefern für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen den schnellsten Effekt, weil sie direkt auf das Local Pack und auf bereits vorhandenen, kaufbereiten Suchverkehr wirken. Ein unvollständiges Profil kostet Sie Sichtbarkeit, die ein Wettbewerber mit fünf Minuten Pflegeaufwand einfach mitnimmt.
Die Begründung ist simpel: Google zeigt bei den meisten lokalen Suchanfragen zuerst die drei Local-Pack-Einträge, erst danach die klassischen organischen Ergebnisse. Wer hier fehlt oder mit veralteten Angaben auftaucht, verliert Anfragen, bevor der Klick überhaupt stattfindet. Die IHK nennt das Google Business Profil deshalb zu Recht als zentralen Hebel für lokale Sichtbarkeit, noch vor klassischen Linkaufbau-Maßnahmen.
Diese sechs Punkte sollten Sie diese Woche erledigen
:
- Google Business Profil vollständig ausfüllen: Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen (Aufwand: 1 Stunde, Ergebnis: bessere Local-Pack-Chance)
- Fünf wichtigste Leistungsseiten identifizieren und deren Title-Tags mit dem jeweiligen Zielkeyword schärfen (2 Stunden, mehr Klicks aus der Suche)
- Google Search Console einrichten, falls noch nicht geschehen (30 Minuten, liefert die Datenbasis für alles Weitere)
- Ladezeit der Startseite mit PageSpeed Insights prüfen (15 Minuten, deckt technische Blocker auf)
- Drei bestehende Kunden um eine Google-Bewertung bitten (20 Minuten, stärkt Vertrauen und Ranking)
- NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon) auf Website und Profil abgleichen (30 Minuten, verhindert Verwirrung bei Google)
Wichtige Erkenntnisse
Eine wirksame SEO-Strategie für KMU basiert auf einem vollständigen Google Business Profil, sauber optimierten Top-5-Leistungsseiten und einer 80/20-Priorisierung nach Aufwand und Wirkung.
| Thema | Details |
|---|---|
| Sofortmaßnahme | Google Business Profil vollständig ausfüllen und Title-Tags der Top-5-Seiten optimieren. |
| Priorisierung | Nach dem 80/20-Prinzip zuerst Maßnahmen mit hohem Potenzial und niedrigem Aufwand umsetzen. |
| Realistische Zeitachse | Erste lokale Effekte nach 4 Wochen, deutliche Ranking-Verbesserungen nach 3 bis 6 Monaten. |
| Wichtigste KPIs | Anrufe und Anfragen aus dem Google Business Profil zählen mehr als reiner Traffic. |
| Agentur oder DIY | Codenexa bietet monatlich kündbare SEO-Betreuung für KMU, die Relaunch, Technik oder Skalierung nicht allein stemmen wollen. |
Inhaltsverzeichnis
- Warum sich eine SEO-Strategie für KMU wirklich lohnt
- Wie entwickelt man eine SEO-Strategie für KMU Schritt für Schritt?
- Wie findet man die richtigen Keywords für ein kleines Unternehmen?
- On-Page-Optimierung: Wie Sie Seiten für Google und Kunden gleichzeitig bauen
- Technische SEO-Basics: Was KMU zuerst prüfen sollten
- Welcher Content-Plan funktioniert für kleine Unternehmen?
- Wie baut man lokale Sichtbarkeit und Backlinks richtig auf?
- Was kostet eine SEO-Strategie für KMU und wie lange dauert es?
- Der 30/90-Tage-Plan zur Umsetzung Ihrer SEO-Strategie
- Welche KPIs zeigen, ob die SEO-Strategie wirkt?
- Selbst optimieren oder eine Agentur beauftragen: Wie entscheiden Sie?
- Was Agenturarbeit mit KMU wirklich zeigt
- Wie Codenexa Ihre SEO-Strategie in die Praxis bringt
- Quellen
Warum sich eine SEO-Strategie für KMU wirklich lohnt
Eine funktionierende SEO-Strategie für KMU umsetzen heißt nicht, um jeden Preis Position eins zu erreichen. Es geht um mehr Anrufe, mehr Anfragen über das Kontaktformular, mehr Ladenbesuche und am Ende mehr Umsatz. Genau diese Kennzahlen sollten Sie im Kopf haben, wenn Sie über SEO nachdenken, nicht abstrakte Ranking-Positionen.
Kleine Unternehmen profitieren dabei oft schneller als große Konzerne. Ein Konzern kämpft um hart umkämpfte, generische Keywords gegen hunderte Wettbewerber. Ein Handwerksbetrieb aus einer mittelgroßen Stadt konkurriert bei „Elektriker Notdienst [Stadtname]“ vielleicht nur mit einer Handvoll echten Anbietern. Das ist ein Wettbewerb, den man mit sauberer Basisarbeit gewinnen kann.
Aktuelle Suchalgorithmus-Anpassungen verstärken diesen Vorteil sogar. Google arbeitet an Verbesserungen, die sogenannte „Hidden Gems“ sichtbarer machen, also kleinere, aber inhaltlich relevante Seiten, die bislang von größeren Marken verdrängt wurden. Für Nischenanbieter mit gutem, ehrlichem Content ist das eine reale Chance auf bessere Platzierungen, ohne riesiges Budget.
Diese Geschäftsziele lassen sich mit SEO direkt verfolgen:
- Mehr qualifizierte Telefonanrufe über das Google Business Profil
- Höhere Conversion-Rate auf bestehenden Leistungsseiten durch bessere Snippets
- Reduzierte Abhängigkeit von bezahlter Werbung, da organischer Traffic dauerhaft bleibt
- Stärkere lokale Präsenz gegenüber Wettbewerbern ohne aktive Optimierung
Wie entwickelt man eine SEO-Strategie für KMU Schritt für Schritt?
Bevor Sie irgendetwas optimieren, brauchen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme. Drei Werkzeuge reichen dafür meist aus: ein einfacher Website-Audit (Ladezeit, Struktur, fehlende Meta-Angaben), die Google Search Console für echte Suchdaten und ein Blick auf die drei bis fünf Wettbewerber, die bei Ihren wichtigsten Suchbegriffen vorne stehen. Ergänzen Sie das durch eine kurze Kundenbefragung: Wie haben bestehende Kunden Sie gefunden, welche Formulierungen benutzen sie für Ihr Angebot?

Aus dieser Analyse leiten Sie SMARTe Ziele ab. Nicht „wir wollen mehr Sichtbarkeit“, sondern etwa „zehn zusätzliche qualifizierte Anfragen pro Monat über die Website innerhalb von sechs Monaten“. Ein messbares Ziel zwingt Sie dazu, später auch ehrlich zu bewerten, ob die Strategie funktioniert hat.
Die Priorisierung folgt danach dem 80/20-Prinzip. Etwa 20 % Ihrer möglichen Maßnahmen erzeugen rund 80 % der Wirkung, meist sind das Google Business Profil, die Top-5-Leistungsseiten und ein bis zwei technische Basics. Eine einfache Matrix hilft bei der Entscheidung: Traffic-Potenzial auf der einen Achse, Umsetzungsaufwand auf der anderen. Maßnahmen mit hohem Potenzial und niedrigem Aufwand kommen zuerst, aufwendige Projekte mit unsicherem Ertrag zuletzt.
Diese Elemente gehören in jede Analysephase:
- Technischer Grundcheck der Website (Ladezeit, Mobile-Darstellung, kaputte Links)
- Auswertung der Google Search Console der letzten drei Monate
- Kurze Wettbewerbsanalyse der Top-3-Platzierungen für Ihre Hauptkeywords
- Befragung von fünf bis zehn Bestandskunden zu ihrer Suchformulierung
Profi-Tipp: Messen Sie zuerst die Anzahl der Anrufe und Formularanfragen, nicht den Traffic. Traffic ohne Anfragen ist ein Vanity-Wert. Prüfen Sie monatlich, ob Ihre Annahme über die profitabelste Zielgruppe noch stimmt, denn Suchverhalten verschiebt sich schneller, als man denkt.
Wie findet man die richtigen Keywords für ein kleines Unternehmen?
Sie brauchen keine hundert Keywords. Für die meisten Kleinbetriebe reichen 15 bis 20 sauber priorisierte Begriffe, um den Großteil des relevanten Suchvolumens abzudecken.
- Befragen Sie fünf bis zehn Kunden, mit welchen Worten sie nach Ihrem Angebot gesucht hätten.
- Nutzen Sie die Google-Autovervollständigung: Tippen Sie Ihr Hauptangebot ein und notieren Sie die Vorschläge.
- Prüfen Sie in der Google Search Console, für welche Begriffe Ihre Seite bereits (auch ohne Top-Platzierung) erscheint.
- Ergänzen Sie mit einem kostenfreien Tool wie dem Google Keyword-Planer oder Ubersuggest um Suchvolumen-Schätzungen.
- Clustern Sie die Liste nach Absicht: informational (Ratgeber-Fragen), transaktional (kaufbereite Anfragen) und lokal (Stadt- oder Regionsbezug).
Priorisieren Sie danach nach Conversion-Wahrscheinlichkeit, nicht nach Suchvolumen. Ein Keyword mit 50 Suchanfragen im Monat, aber klarer Kaufabsicht wie „Website Relaunch Kosten [Region]“ ist meist wertvoller als ein generischer Begriff mit 2.000 Suchanfragen und rein informationsorientierter Absicht. Genau hier greift das 80/20-Prinzip erneut: Meist sind es fünf bis sieben transaktionale, lokal eingefärbte Keywords, die den Großteil Ihrer Anfragen bringen. SEO für kleine Unternehmen zahlt sich laut Praxisleitfäden besonders bei solchen Long-Tail-Begriffen aus, weil der Wettbewerb dort überschaubar bleibt.
Profi-Tipp: Wenn Ihr Budget nur für drei Seiten reicht, wählen Sie die drei Keywords mit der höchsten Kaufabsicht, nicht die mit dem größten Suchvolumen. Lieber wenige Seiten richtig optimieren als viele halbherzig.
On-Page-Optimierung: Wie Sie Seiten für Google und Kunden gleichzeitig bauen
Eine gute Leistungsseite überzeugt zwei Leser gleichzeitig: den Google-Algorithmus und den Menschen, der am Ende anrufen soll. Googles eigener Leitfaden nennt dafür klare Grundregeln: einzigartige Title-Tags pro Seite, eine aussagekräftige Meta-Description, genau eine H1-Überschrift, sprechende URLs, Alt-Texte für Bilder und wo sinnvoll strukturierte Daten.
Ein Title-Tag für eine Handwerker-Leistungsseite könnte so aussehen: „Badsanierung München | Festpreis & Termin in 48h“. Die passende Meta-Description ergänzt das um einen konkreten Anreiz: „Badsanierung aus einer Hand, Beratung vor Ort, Festpreisgarantie. Jetzt unverbindlich anfragen.“ Kurz, konkret, mit klarem Nutzenversprechen statt vager Werbesprache.
Beim Textaufbau hat sich ein einfaches Schema bewährt: Frage stellen, Antwort liefern, Beweis nachschieben, Call-to-Action platzieren. Ein Kunde sucht „Was kostet eine Badsanierung“, Sie beantworten das konkret, untermauern es mit einem Referenzbeispiel oder einer Zahl und laden danach zur Kontaktaufnahme ein.
Diese Punkte sollten auf jeder wichtigen Seite stimmen:
- Ein eindeutiger Title-Tag mit Hauptkeyword und Standortbezug
- Eine Meta-Description mit konkretem Nutzenversprechen
- Genau eine H1, die zum Suchbegriff passt
- Interne Links zu verwandten Leistungen oder Ratgeberartikeln
- Ein sichtbarer, klickbarer Kontakt-Button oberhalb des ersten Bildschirms
Technische SEO-Basics: Was KMU zuerst prüfen sollten
Der beste Content nützt nichts, wenn die Seite langsam lädt oder auf dem Smartphone zerbricht. Technische Probleme sind oft unsichtbar für den Laien, kosten aber jeden Tag Rankings und Besucher.
Diese Checkliste deckt die häufigsten Blocker ab:
- Ladezeit der wichtigsten Seiten mit Google PageSpeed Insights prüfen
- Mobile Darstellung testen, da Google mobil zuerst crawlt und bewertet
- Sitemap und robots.txt in der Search Console kontrollieren, um Indexierungsfehler zu finden
- Bilder komprimieren, bevor sie hochgeladen werden (spart oft mehrere Sekunden Ladezeit)
- Browser-Caching und ein solides Hosting-Paket sicherstellen
Für die meisten kleinen Websites reichen kostenfreie Werkzeuge: PageSpeed Insights, die Google Search Console und der Mobile-Friendly-Test decken die wichtigsten Probleme ab, wie auch spezialisierte SHK Software für Wartung und Dokumentation zeigt. Ein Entwickler wird erst nötig, wenn strukturelle Änderungen anstehen, etwa ein komplettes Redesign, ein Wechsel des Shopsystems oder wiederkehrende Serverfehler. Für laufende Wartung reicht bei den meisten KMU ein zuverlässiges Standard-Hosting mit aktivem Caching völlig aus.
Profi-Tipp: Eine langsame Startseite kostet Sie doppelt: schlechtere Rankings und höhere Absprungraten. Beheben Sie Ladezeitprobleme immer vor inhaltlichen Änderungen, denn eine hübsche Seite, die niemand lädt, bringt keine Anfragen.
Welcher Content-Plan funktioniert für kleine Unternehmen?
Nicht jeder Inhalt muss gleich behandelt werden. Unterscheiden Sie zwischen Evergreen-Ratgeberinhalten, die dauerhaft Suchanfragen beantworten, transaktionalen Leistungsseiten, die direkt zur Anfrage führen sollen, und lokalen Seiten, die einzelne Standorte oder Einzugsgebiete abdecken.
Ein realistischer Redaktionsplan für die ersten drei Monate braucht keine zwanzig Artikel. Ein Beitrag pro Monat, kombiniert mit der laufenden Aktualisierung der wichtigsten fünf Leistungsseiten, reicht für den Anfang völlig aus. Wichtiger als Masse ist, dass jede Seite eine klare Suchabsicht bedient und nicht mit anderen Seiten um dasselbe Keyword konkurriert.
Zur Skalierung lohnt sich Wiederverwendung: Ein ausführlicher Ratgeberartikel lässt sich in FAQ-Abschnitte, kurze Social-Media-Posts und strukturierte Daten für Snippets aufteilen. Google bereitet zudem Aktualisierungen des Helpful-Content-Systems vor, die Qualitätssignale für nutzerorientierte Inhalte weiter stärken. Oberflächliche Texte ohne echten Mehrwert verlieren dadurch tendenziell an Boden.
Diese Bausteine gehören in einen einfachen Content-Kalender:
- Ein Ratgeberartikel pro Monat zu einer echten Kundenfrage
- Vierteljährliche Aktualisierung der Top-5-Leistungsseiten
- Eine FAQ-Sektion je Leistungsseite mit strukturierten Daten
- Wiederverwendung bestehender Inhalte für Social Media und Newsletter
Profi-Tipp: Auch wenn Google zunehmend Antworten direkt in der Suche zeigt, bringen präzise, konkrete Antworten mit klarem nächsten Schritt trotzdem Anfragen. Schreiben Sie so, dass der Leser nach der Antwort sofort weiß, warum er bei Ihnen anrufen sollte, nicht bei der Konkurrenz.
Wie baut man lokale Sichtbarkeit und Backlinks richtig auf?
Off-Page-Arbeit beginnt für die meisten KMU nicht mit klassischem Linkaufbau, sondern mit lokaler Präsenz. Einträge in lokalen Branchenverzeichnissen, bei der IHK oder Handwerkskammer sowie Erwähnungen in regionalen Medien wirken oft stärker als generische Backlink-Kampagnen. Auch Partnernetzwerke mit angrenzenden Branchen, etwa ein Malerbetrieb, der auf einen befreundeten Elektriker verweist, schaffen thematisch passende Verlinkungen.
Bewertungen verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit. Bitten Sie zufriedene Kunden aktiv und systematisch um eine Google-Bewertung, am besten kurz nach Abschluss eines Auftrags, wenn die Zufriedenheit noch frisch ist. Beantworten Sie jede Bewertung, auch kritische, sachlich und zeitnah. Das signalisiert sowohl Google als auch potenziellen Kunden, dass jemand aktiv am Profil arbeitet.

Beim Linkaufbau gilt eine einfache Regel: Qualität schlägt Quantität immer. Ein einziger Link von der lokalen Handwerkskammer wiegt mehr als zehn gekaufte Links von fragwürdigen Verzeichnissen. Gekaufte Links verstoßen zudem gegen Googles Richtlinien und können Ihrer Domain langfristig schaden.
Für das Google Business Profil gilt diese Checkliste:
- Kategorie und Unterkategorien vollständig und korrekt hinterlegen
- Mindestens zehn aktuelle Fotos von Betrieb, Team und Arbeiten
- Regelmäßige Posts zu Angeboten, Projekten oder Neuigkeiten
- NAP-Daten identisch zur Website und zu allen Verzeichniseinträgen
Was kostet eine SEO-Strategie für KMU und wie lange dauert es?
Die Kosten hängen stark vom gewählten Modell ab. Manche Unternehmen beauftragen ein einmaliges Projekt, etwa einen technischen Relaunch mit anschließender Basisoptimierung. Andere setzen auf ein monatliches SEO-Abo mit laufender Betreuung, Content-Erstellung und Reporting. Hybridmodelle kombinieren beides: ein initiales Projekt, gefolgt von reduzierter monatlicher Pflege.
Realistisch sollten Sie mit ersten spürbaren lokalen Effekten nach vier bis acht Wochen rechnen, etwa mehr Impressionen im Google Business Profil. Deutlich sichtbare Ranking-Verbesserungen für umkämpftere Keywords brauchen meist drei bis sechs Monate. Die volle Wirkung, also stabile Platzierungen und ein spürbarer Anstieg qualifizierter Anfragen, zeigt sich häufig erst nach sechs bis zwölf Monaten.
Bewerten Sie den Erfolg intern nicht allein am Traffic, sondern an der Zahl qualifizierter Anfragen im Verhältnis zu den investierten Kosten. Diese Punkte sollten in jede Budgetentscheidung einfließen:
- Wie viele zusätzliche Anfragen rechtfertigen das monatliche Budget?
- Ist ein einmaliges Projekt oder laufende Betreuung realistischer für Ihre Kapazitäten?
- Wie lange kann das Unternehmen ohne sichtbares Ergebnis durchhalten?
Der 30/90-Tage-Plan zur Umsetzung Ihrer SEO-Strategie
Ein pragmatischer Start schlägt jeden perfekten Plan auf dem Papier. Praxisnahe Sieben-Tage-Startpläne zeigen, dass sich schon in der ersten Woche echte Fortschritte erzielen lassen, wenn man sich auf wenige Maßnahmen konzentriert.
Die ersten 30 Tage:
- Google Business Profil vollständig einrichten und optimieren (Woche 1)
- Google Search Console einrichten und Keyword-Liste erstellen (Woche 1)
- Technischen Audit durchführen: Ladezeit, Mobile-Darstellung, Indexierung (Woche 2)
- Title-Tags und Meta-Descriptions der Top-5-Seiten überarbeiten (Woche 2 bis 3)
- Erste Kundenbewertungen aktiv einholen (Woche 3 bis 4)
- Ersten Ratgeberartikel zu einer häufigen Kundenfrage veröffentlichen (Woche 4)
Die folgenden 90 Tage:
- Monatliche Aktualisierung und Erweiterung der wichtigsten Leistungsseiten
- Aufbau von zwei bis drei lokalen Verzeichniseinträgen oder Partnerlinks
- Erstes strukturiertes Reporting mit Rankings, Klicks und Anfragen
- Anpassung der Keyword-Priorisierung basierend auf ersten Suchdaten
Wer die Umsetzung intern stemmt, braucht dafür realistisch drei bis fünf Stunden pro Woche. Eine Agentur übernimmt dagegen den gesamten Scope, von der technischen Umsetzung über Content bis zum monatlichen Reporting, während intern nur noch Freigaben und Feedback anfallen. Wichtige Meilensteine sind: Google Business Profil live und vollständig, die Top-5-Seiten optimiert, und das erste vollständige Reporting nach 90 Tagen.
Welche KPIs zeigen, ob die SEO-Strategie wirkt?
Traffic allein sagt wenig über den Geschäftserfolg aus. Entscheidend sind Kennzahlen, die direkt mit Anfragen und Umsatz zusammenhängen.
Diese Kennzahlen gehören auf jedes Dashboard:
- Aktionen im Google Business Profil: Anrufe, Routenanfragen, Klicks zur Website
- Impressionen und Klicks in der Google Search Console für Ihre Zielkeywords
- Conversion-Rate: Wie viele Besucher werden zu Anfragen?
- Anzahl der Anfragen über Formular, Telefon oder Chat pro Monat
- Ranking-Position für die zehn wichtigsten Keywords
Ein sinnvoller Rhythmus kombiniert wöchentliche Schnellchecks (Impressionen, Anrufe) mit einem ausführlicheren monatlichen Reporting und einer quartalsweisen strategischen Überprüfung, bei der Sie Ziele und Priorisierung neu bewerten. Für die Umsetzung reichen kostenfreie Tools wie die Google Search Console und Google Analytics meist völlig aus, kostenpflichtige Tools wie Ahrefs oder Sistrix lohnen sich erst bei größerem Umfang oder mehreren Wettbewerbern im Blick. Ein gutes Reporting stellt Entscheidern nicht nur Zahlen vor, sondern übersetzt sie in Geschäftssprache: „12 zusätzliche Anfragen diesen Monat“ statt nur „2.000 Seitenaufrufe“.
Selbst optimieren oder eine Agentur beauftragen: Wie entscheiden Sie?
Die Antwort hängt von drei Faktoren ab: verfügbare Zeit, technische Komplexität Ihrer Website und wie schnell Sie Ergebnisse brauchen. Eine einfache, statische Website mit klarem Angebot lässt sich oft gut intern pflegen, wenn jemand im Team bereit ist, wöchentlich zwei bis drei Stunden zu investieren.
Eine Agentur wird dagegen effizienter, sobald ein Relaunch ansteht, technische Probleme die Rankings blockieren oder mehrere Standorte beziehungsweise ein Onlineshop gleichzeitig betreut werden müssen. Auch wenn intern schlicht die Zeit fehlt, ist externe Unterstützung meist günstiger als monatelanger Stillstand.
Diese Fragen sollten Sie jeder Agentur stellen, bevor Sie unterschreiben:
- Wie sieht das monatliche Reporting konkret aus, und welche Kennzahlen enthält es?
- Welche Aufgaben werden monatlich tatsächlich erledigt, nicht nur „überwacht“?
- Gibt es Referenzen aus vergleichbaren Branchen oder Unternehmensgrößen?
- Wie transparent ist die Kommunikation bei ausbleibenden Ergebnissen?
Profi-Tipp: Misstrauen Sie Versprechen wie „Platz eins garantiert“. Seriöse Anbieter sprechen über Prozesse, Reporting und realistische Zeitachsen, nicht über garantierte Rankings, denn niemand kontrolliert Googles Algorithmus vollständig.
Was Agenturarbeit mit KMU wirklich zeigt
Über zahlreiche KMU-Projekte hinweg zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Die Unternehmen, die zuerst die Basis sauber machen, also Google Business Profil, Ladezeit und die wichtigsten fünf Seiten, sehen fast immer schneller Ergebnisse als jene, die sofort in aufwendige Content-Serien investieren. Strategie schlägt Aktionismus.
Profi-Tipp: Bevor Sie über neue Inhalte nachdenken, prüfen Sie, ob Ihre bestehenden Top-Seiten überhaupt sauber optimiert sind. Oft liegt der schnellste Gewinn nicht im nächsten Artikel, sondern in einer Seite, die Sie schon lange haben.
Wie Codenexa Ihre SEO-Strategie in die Praxis bringt
Anders als bei einer klassischen Agenturbindung mit langfristigem Vertrag setzt Codenexa auf klar definierte, monatlich kündbare SEO-Betreuungspakete, die genau die Maßnahmen abdecken, die in diesem Artikel beschrieben sind: technischer Grundcheck, On-Page-Optimierung der wichtigsten Seiten und laufendes Reporting.

Für KMU, die einen Onlineshop betreiben oder aufbauen wollen, bietet Codenexa zusätzlich spezialisierte Unterstützung bei der Optimierung von Produktseiten, da hier On-Page-SEO und Conversion-Optimierung besonders eng zusammenhängen. Wer den Aufbau eines kompletten Onlineshops plant, findet im Leitfaden zur E-Commerce-Website einen konkreten Einstieg mit klarem Angebot statt vager Beratungsgespräche. Ergänzend hilft ein Blick in die monatlichen SEO-Abos, um zu sehen, welcher Betreuungsumfang zu Ihrem aktuellen Stand passt.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Website die in diesem Artikel genannten Basics bereits erfüllt, lohnt sich eine kurze, unverbindliche Bestandsaufnahme. Fordern Sie über die Leistungsübersicht ein erstes Gespräch an und klären Sie, welche der genannten 30-Tage-Maßnahmen bei Ihnen bereits stehen und welche noch fehlen.
Quellen
Vertiefende Informationen bieten der SEO Starter Guide von Google für technische Grundlagen und die SEO-Tipps der IHK für lokale Sichtbarkeit.
- SEO Starter Guide — Google Developers
- Suchmaschinenoptimierung (SEO) – Tipps — IHK
- Google Search Ranking Improvement Aims To Surface ‘Hidden Gems’ — Search Engine Land
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